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Verliert der TV Busenbach freut sich der FSV Kroppach |
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| tischtennis.de vom 14.04.2010 |
Kristin
Silbereisen vom TV Busenbach will sich den dünnen Strohhalm im
Meisterschaftsrennen erhalten
Sonnabend, 18.30 Uhr TV Busenbach – DJK TuS Essen-Holsterhausen
Frankfurt/Main. Die DJK TuS Essen-Holsterhausen ist sich selbst am nächsten und will unabhängig von der Tabellensituation beim TV Busenbach gewinnen. Die gute Laune von DJK-Manager Hans-Willi Frohn, der sich am vergangenen Spieltag Urlaub gönnte, war schnell verflogen. „Ich habe gedacht ich höre nicht richtig, als wir in Bad Driburg verloren hatten. Eine totale Katastrophe, zumal Andrea Bakula noch nicht einmal gespielt hat. Das durfte nicht passieren“, zeigt sich Frohn immer noch verärgert. Die Spielerinnen hätten nicht viel zu ihrer Entschuldigung von sich gegeben. „Deshalb müssen wir jetzt etwas tun, denn unser Ziel ist Platz drei. Ich erwarte eine hundertprozentige Leistungssteigerung“, tätigt der Manager eine klare Ansage. Er würde auch immer alles geben, sich die Füße platt laufen, um alles zu regeln, nun sei die Mannschaft gefordert. Die Chancen stehen in der Rückrunde für die DJK auf jeden Fall besser, denn zum Saisonauftakt fehlte beim 2:3 Neuzugang Elke Schall wegen ihrer Fußverletzung. Abzuwarten bleibt jedoch, wie die Nationalspielerin an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte aufgenommen wird. „Ich glaube, dass sich unsere Fans freuen werden, Elke zu begrüßen“, sagt TV-Geschäftsführerin Sabine Schlatterer. Die Aufgabe ist aus Sicht des TV Busenbach, auf Grund der geschilderten Situation um Schall, schwerer als im ersten Vergleich. Doch so schnell sollen die Preußen nicht schießen, denn der TV will alles daran setzen, die Meisterschaft offen zu halten. „Wir treten in keinem Spiel an, um zu verlieren. Die DJK besitzt aber ein bärenstarkes Team, so dass wir noch nicht wissen, wie wir zum Sieg kommen können“, lässt Schlatterer einen Aufstellungspoker beim Tabellenzweiten vermuten? Doch auch die Gäste versuchten ein ums andere Mal mit taktischem Geschick die richtige Formation zu finden. Wer diesmal am längeren Hebel sitzt, wird sich zeigen.
Sonnabend, 18 Uhr 3B Berlin Tischtennis – Hannover 96
Bei 3B Berlin Tischtennis nimmt die Verletzungsarie von Spielertrainerin Tanja Hain-Hofmann noch kein Ende. Ein Licht am Horizont ist nicht zu erkennen, eine Besserung erst Recht. „Ich habe inzwischen noch mehrere Ärzte konsultiert. Angefangen von einem Handspezialisten, über einen Neurologen und Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Dabei ergaben sich lediglich verschiedene Meinungen, Hilfe noch nicht“, berichtet Hain-Hofmann über den derzeitigen Stand. Guter Rat scheint hier angebracht. Für die Trainerin kommt wiederum Guo Pengpeng zum Einsatz. „Ich bin mir sicher, dass Guo gegen Hannover 96 ihr erstes Einzel gewinnt“, sagt Hain-Hofmann. Ihre Mannschaft wolle ein weiteres Abrutschen in der Tabelle unbedingt verhindern. „Das ist außerdem unser letztes Heimspiel in dieser Serie. Wir wollen uns positiv verabschieden, als Option für die Saison 2010/2011“, ist Hain-Hofmann optimistisch. Zum Training am Donnerstag wird auch Spitzenspielerin Song Ah Sim aus China zurück erwartet. „Song wird spielen. Wir haben noch nichts Gegenteiliges gehört. Dadurch verringert sich auch der Erfolgsdruck bei Georgina Pota“, glaubt die Trainerin. „Dass wir Außenseiter sind, muss ich nicht extra betonen, aber wir haben auch überhaupt nichts mehr zu verlieren. Unsere Mannschaft mit Marta Golota, Laura Matzke und Rosalia Stähr will sich gut präsentieren. Mal sehen, wie groß der Ehrgeiz bei 3B noch ist“, sagt 96-Abteilungsleiter Hans Teille. Das vergangene spielfreie Wochenende nutzten Matzke und Stähr, um bei den 5. Luxemburger Open zu starten. Mit Erfolg für Matzke, die zusammen mit der Niederländerin Monique Posthuma vom Meister der 2. Bundesliga Nord, dem TTK Anröchte, die Silbermedaille in der Mannschaft gewann. Im Einzel belegte sie Rang acht, Abwehrspielerin Stähr wurde 17.
Sonnabend, 18.30 Uhr: BFV Hassia Bingen – MTV Tostedt
Die Reise an den Rhein zum BFV Hassia Bingen soll sich für den MTV Tostedt, wie schon im ersten Vergleich, in Form von zwei Punkten auf der Habenseite lohnen. „Wir denken noch nicht an das Saisonende. Wir wollen vom ersten bis zum letzten Spieltag so gut wie möglich abschneiden und sind dementsprechend vor jeder Partie hoch motiviert. Nach dem Rückzug des TV Busenbach ist die Abstiegsfrage für uns kein Thema mehr. Deshalb besteht kein Leistungsdruck in den verbleibenden Partien, so dass wir entspannter agieren können. Ich bin immer noch der Meinung, dass der siebte Tabellenplatz nicht unserer wahren Stärke entspricht Vielleicht können wir noch zeigen, wozu wir im Stande sind. “, erklärt MTV-Manager Friedel Laudon. Die Zuversicht ist bei den Niedersachsen gewachsen, dass Nadine Bollmeier nach ihrer verletzungsbedingten Pause wieder mit an Bord ist. „Ihre Probleme sind weiter zurück gegangen, und Nadine holt mit leichtem Training ihren Rückstand auf. Sie ist ohne Schmerzen“, meint Laudon.
Gastgeber und Aufsteiger BFV Hassia Bingen hat keine Kosten und Mühen Nanthana
Komwong vom BFV Hassia Bingen (Foto: Petra Steyer)Die Thailänderin ist auch noch aus einem weiteren Grund in Bingen. „Unsere zweite Mannschaft spielt um die Meisterschaft in der Regionalliga Süd-West, mit Zhang Ying und Yüchun Zimmermann. Zhang soll sich in der Ersten nicht fest spielen. Am 25. April treten wir zu Hause in der 1. Bundesliga gegen Saarlouis-Fraulautern an, und unsere Reserve hat zur gleichen Zeit beim TTSV Saarlouis-Fraulautern II das Aufstiegsduell. Ein absolut interessanter Ausklang der Saison, und wir würden den Aufstieg auch gern annehmen“, berichtet der Abteilungsleiter.
Sonntag, 10.30 Uhr: SV Böblingen – DJK TuS Essen-Holsterhausen
Einen echten Leckerbissen für die heimischen Fans verspricht sich die SV Böblingen, wenn die DJK TuS Essen-Holsterhausen zu Gast ist. „Wir konzentrieren uns sehr auf dieses Spiel, und die Mannschaft ist heiß. Wir haben schon in Kroppach gut gespielt, aber in Tostedt endlich unsere Form wieder gefunden. Aus diesem Grund attackieren wir auch Essen“, sagt SV-Trainer Volker Ziegler. Mit Nicole Struse auf der einen und Elke Schall (fehlte im ersten Vergleich) auf der anderen Seite, seien herausragende Spielerinnen am Ball. „Durch die überraschende Niederlage in Bad Driburg wird die DJK umso gefährlicher, denn sie wollen sich bestimmt rehabilitieren. Wir sind prädestiniert dafür, unseren Zuschauern dramatische Spiele zu liefern. Erwischen beide Teams eine gute Tagesform, ist mit einer Spitzenpartie und offenem Spielverlauf zu rechnen“, ist Ziegler überzeugt. „Für diese Begegnung gilt die gleiche Aussage, wie gegen Busenbach. Wir müssen beide Spiele an diesem Wochenende gewinnen, wenn wir den angestrebten dritten Tabellenplatz realisieren wollen“, lässt DJK-Manager Hans-Willi Frohn nicht locker.
Sonntag, 11 Uhr TTSV Saarlouis-Fraulautern – MTV Tostedt
Der TTSV Saarlouis-Fraulautern lässt mit vier Siegen in Folge einen guten Lauf erkennen. Dafür sind die starken Leistungen von Spitzenspielerin Li Fen (11:0-Bilanz in der Rückrunde) und Petrissa Solja verantwortlich. Die frischgebackene Joola Junior Open-Siegerin der Mädchen aus Seligenstadt ist nach ihrer Entscheidung im Saarland zu bleiben nicht wieder zu erkennen. „Li Fen spielt sehr stabil, und Petrissa hat den Kopf wieder frei. Wir hoffen, unsere glänzende Serie ausbauen zu können, denn wir wollen den dritten Tabellenplatz verteidigen. Nach der eher mäßigen Hinrunde wäre das ein tolles Ergebnis“, berichtet TTSV-Manager Hein Falk. Zu der nicht optimalen ersten Saisonhälfte gehörte auch das 2:3 in Tostedt. „Das war eines von den Spielen, die wir nicht mit einer Niederlage einkalkuliert hatten“, erinnert sich Falk. „Das Spiel im Saarland ist für uns schwieriger als in Bingen. Der TTSV verfügt über zwei Akteurinnen, die eine starke Form vorweisen. In Bingen hebt sich in erster Linie Ding Yaping hervor. Doch wir machen nicht die lange Tour, um Punkte zu verschenken. Wir werden mit Sicherheit kämpfen“, sagt MTV-Manager Friedel Laudon.
Sonntag, 15 Uhr: Hannover 96 – TuS Bad Driburg
Noch einmal richtig Gas geben will Hannover 96 im Kellerduell gegen den TuS Bad Driburg. „Die Mannschaft will beweisen, dass unser Sieg aus der Hinrunde keine Eintagsfliege war“, setzt 96-Abteilungsleiter Hans Teille großes Engagement voraus. Seinerzeit hatten beide Teams nicht in Bestbesetzung gespielt. Den Kurstädterinnen stand Shi Qi nicht zur Verfügung, bei den Roten aus Hannover fehlten Misaki Morizono und Rosalia Stähr. Die Japanerin ist auch an diesem Wochenende nicht dabei, wohl aber Stähr. „Sich mit einem Sieg aus der 1. Bundesliga, vor den eigenen Fans zu verabschieden, das wäre schon eine feine Sache. Ob wir unser Vorhaben auch in die Tat umsetzen können, hoffentlich. In Bad Driburg hat es ja auch funktioniert“, wünscht sich Teille. Der TuS Bad Driburg hält daran fest, in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga zu spielen. „Leider konnten wir Li Bin nicht an uns binden, sie folgt einem guten Angebot aus Portugal. Deshalb sind wir noch auf der Suche nach Spielerinnen, sowohl für das obere als auch das untere Paarkreuz“, erklärt TuS-Manager Franz-Josef Lingens. In Hannover wolle die Mannschaft, auch ohne Andrea Bakula, die Scharrte der Hinrunde mit einem Sieg auswetzen. Bakula kann somit ihrer Angstgegnerin Marta Golota aus dem Weg gehen, der sie im ersten Vergleich unerwartet mit 1:3 unterlag. „Shi Qi ist immer für zwei Punkte gut, und der Erfolg gegen Elke Schall (Essen-Holsterhausen) wird Li Bin einen gehörigen Aufschwung gebracht haben“, glaubt Lingens.
Martina Emmert |